12.104 km
38.024 km
0,815 Erdmassen
108,2 Millionen Kilometer
225 Tage auf der Erde
243 Tage auf der Erde
ca. 480 °C
95% Kohlendioxid
Der wohl höllischste Planet: Durch die dichte Atmosphäre aus Kohlendioxid steigen die Temperaturen auf der Venus am Tag auf 460 Grad. Aus dicken Wolken fällt Regen aus ätzender Schwefelsäure, und der Boden ist mit Vulkanen übersät.
Die Venus ist nach der Sonne und dem Mond der hellste Himmelskörper am Himmel. Man kann sie entweder am frühen Morgen oder am Abend sehen, weshalb sie auch „Morgenstern“ oder „Abendstern“ genannt wird.
Benannt wurde die Venus nach der römischen Göttin der Liebe und Schönheit. Doch im Gegensatz zu ihrem Namen ist der Planet selbst alles andere als freundlich: Seine Oberfläche ist eine heiße, trockene und felsige Landschaft mit einer orangefarbenen Atmosphäre.
Die Venus ist ungefähr so groß wie die Erde und wird deshalb oft als ihre „Zwillingsschwester“ bezeichnet. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Planeten stark voneinander. Auf der Venus herrschen extreme Bedingungen: Mit Temperaturen von etwa 480 Grad Celsius ist sie der heißeste Planet in unserem Sonnensystem.
Der Grund dafür ist ihre dichte Atmosphäre. Sie besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid und ist von dicken Wolken umgeben. Diese speichern die Wärme der Sonne wie ein Treibhaus, sodass sie nicht mehr ins All entweichen kann.
Eine besondere Erscheinung ist der sogenannte Transit der Venus. Dabei schiebt sich die Venus von der Erde aus gesehen vor die Sonne und erscheint als kleiner schwarzer Punkt auf der Sonnenscheibe. Dieses Ereignis ist sehr selten und tritt höchstens zwei Mal pro Jahrhundert auf.
Die Venus ist also trotz ihrer Ähnlichkeit zur Erde ein extrem lebensfeindlicher Planet – und zugleich einer der auffälligsten am Himmel.