1.392.700 km
4.379.000 km
333 000 Erdmassen
kommt noch
25 Tage
5.500 °C
15.600.000 °C
vorwiegend Wasserstoff und zu einem Viertel Helium
Die Sonne ist an der Oberfläche 5500, im Kern 15 Millionen Grad heiß. Sie ist 750-mal so schwer wie alle Planeten zusammen und könnte die Erde eine Million Mal aufnehmen. Bei starken Ausbrüchen schleudert sie bis zu zehn Milliarden Tonnen Gas ins All hinaus.
Die Sonne ist das Zentrum unseres Sonnensystems und die wichtigste Energiequelle für das Leben auf der Erde. Sie spendet Licht und Wärme und macht damit überhaupt erst Leben auf unserem Planeten möglich.
Im Inneren der Sonne, tief im Kern, entstehen diese Energie und das Licht. Dort herrschen extreme Hitze und ein enormer Druck. Unter diesen Bedingungen wird Wasserstoff in Helium umgewandelt. Dieser Prozess setzt gewaltige Mengen an Energie frei – die wir als Wärme und Licht wahrnehmen.
Auf der Oberfläche der Sonne kann man manchmal dunkle Flecken erkennen, die sogenannten Sonnenflecken. Diese entstehen, weil es an diesen Stellen etwas kühler ist als in der Umgebung. Deshalb erscheinen sie dunkler. Sonnenflecken stehen oft in Verbindung mit starken Energieausbrüchen, den sogenannten Sonnenstürmen, die sogar Auswirkungen auf die Erde haben können.
Obwohl die Sonne riesig ist, bewegt sie sich ebenfalls: Sie dreht sich um ihre eigene Achse und wandert gleichzeitig durch die Milchstraße. Für eine Umrundung des Galaxiezentrums benötigt sie etwa 200 Millionen Jahre.
Wichtig: Man darf niemals ohne speziellen Schutz direkt in die Sonne schauen – weder mit bloßem Auge noch durch ein Fernglas oder eine Kamera. Das kann die Augen dauerhaft schädigen.
Die Sonne ist also nicht nur ein leuchtender Stern, sondern das Herz unseres Sonnensystems und die Grundlage für alles Leben auf der Erde.